Schwerpunkte

Onkologie

Vor dem Hintergrund einer dynamischen Entwicklung in der Onkologie, neuer Therapieansätze und in der Folge individualisierter medizinischer Strategien bedingen sich Diagnostik und Therapieentscheidung immer mehr gegenseitig.

Im IIG sind alle Säulen der onkologischen in vitro Diagnostik vertreten:

  • Biochemie tumorspezifischer Stoffwechselprodukte
  • Knochenmarkzytologie
  • Immunphänotypisierung
  • Tumorzytogenetik
  • molekulare Tumorgenetik / Molekularpathologie
  • Genetische Analyse prädispositioneller Faktoren einschließlich erblicher Tumorsyndrome

Das breit angelegte diagnostische Konzept ermöglicht ein interaktives Vorgehen sowie wertvolle Plausibilitätskontrollen und sichert kurze Bearbeitungszeiten.

Komplexe Tumorgenetik

Ein Instrument der individualisierten Medizin in der Onkologie ist die Analyse komplexer genetischer Mutationsmuster (Multigen-Analyse, komparative Whole Exome Sequenzierung) bei soliden Tumoren in Kombination mit evidenzbasierter Datenanalyse.

In einer Gruppe von klinischen Onkologen, Pathologen, Genetikern und Labormedizinern wird gemeinsam mit dem behandelnden Onkologen die erfolgversprechendste Therapiestrategie erarbeitet. Das schließt die Vermeidung von schweren Nebenwirkungen zugunsten der Lebensqualität während der Therapie ebenso ein wie die Wahl der effizientesten Wirkstoffe und gegebenenfalls die argumentative Rationale gegenüber Kostenträgern (Leitlinien, Studienlage, aktuelle Publikationen).

Ihre Ansprechpartner für die onkologische Diagnostik

Prof. Dr. med. Wolfram Henn (Tumorzytogenetik, Molekulare Tumorgenetik)
w.henn@immungenetik-kl.de
Tel.: 0631 / 316 70-0

Dipl.-Biol. Annette Wodsack (Tumorzytogenetik)
humangenetik@immungenetik-kl.de
Tel.: 0631 / 316 70-0

Dipl.-Biol. Thomas Alef (Molekulare Tumorgenetik)
t.alef@immungenetik-kl.de
Tel.: 0631 / 316 70-0

Dr. rer. nat. Konstantinos Romanakis (Immunphänotypisierung)
k.romanakis@immungenetik-kl.de
Tel.: 0631 / 316 70-0